Die Römer nahmen eine entscheidende Rolle ein, was die Ausbreitung des Weinbaus in weiten Teilen Europas anbelangt.
Der wein war ein fester Bestandteil des römischen alltags, sodass die Römer auch in den von ihnen besetzten Ländern nicht darauf verzichten wollten und so in klimatisch geeigneten Gebieten
damit begannen Wein zu kultivieren. So brachten sie ihr Wissen in Länder wie Frankreich, Spanien, Portugal, Deutschland, Österreich und England.
Über den Weinbau der Römer sind zahlreiche Zeugnisse überliefert, sie reichen von archäologischen Funden bis zur Überlieferung in literarischen Werken von Ovid, Vergil, Horaz und vielen anderen.
Die Römer setzten sich bereits intensiv mit der Züchtung von verschiedenen Rebsorten auseinander. Viele der heute bekannten Rebsorten stammen von den antiken Rebsorten ab.
Leider geriet ein großer Teil des Weinwissens und der Weinkultur durch die Völkerwanderung in Vergessenheit. Einige Klöster bewahrten das Wissen allerdings.