Die Benediktiner zählen im Mittelalter zusammen mit den aus ihnen hervorgegangenen Zisterziensern und den Kartäusern zu dem größten Besitzern von Weinbergen.
Die Reben des Ordens befanden sich zum größten Teil in Lagen, die heute zu weltberühmten Weinbauregionen zählen.
Die Benediktiner gründeten zahlreiche Klöster in vielen Teilen Europas. In Deutschland waren dies z.B. die Klöster Lorsch, Fulda und Johannisberg im Rheingau.
In Südwest Frankreich gründeten die Benediktiner im 10. Jahrhundert das Kloster Saint-Michel-Gaillac, in Österreich das Stift Melk. Auch an vielen anderen Orten
entstanden Klöster. In all diesen gegenden, z.B. am Rhein, in Südwest Frankreich, in Österreich usw. legten die Mönche Weinberge an und beeinflussten so ganz maßgeblich den
europäischen weinbau.
Ende des 11. Jahrhunderts spaltete sich eine Reformbewegung von den Benediktinern ab, die Zisterzienser, die sich ebenfalls um den Weinbau verdient gemacht haben.