Den Weinbau im Mittelalter gibt es nicht. Vor allem nicht in der Form, in der er uns von der Kunst oder auch der Literatur vermittelt wurde. Dieses Bild kann als sogenannte Weinromatik bezeichnet werden.
Mönche, die mit verklärtem Blick in ihr Weinglas blicken oder dralle Winzermaiden bei der Arbeit im Weinberg sind nur einige dieser Motive. Dass die Realität damit nichts zu tun hatte ist nicht weiter verwunderlich.
Vor allem im Frühen Mittelalter waren es die Klöster die das Wissen um den Weinbau bewahrten.
Schon immer gab es zahlreiche Faktoren, die dem Wein Schaden zufügen konnten wie z.B. das Wetter, Vögel, verschiedene Insekten etc. Zwei Plagen kannte der Winzer im Mittelalter jedoch noch nicht: Den Mehltau und die Reblaus. Beide kamen erst im 19. Jahrhundert nach Deutschland.
Informationen üner Weinbau und Wein im Mittelalter:
Die Mönchsorden und der Weinbau
Die Bendediktiner und der Wein
Die Karthäuser und der Wein
Die Zisterzienser und der Wein
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